Maskenpflicht nutzlos

Ein Text von Peter F. Mayer

Die wissenschaftlichen Beweise gegen die Verpflichtung zum Tragen von Masken sind ziemlich klar. So war es zumindest bis Februar 2020. Mittlerweile hat sich aber eine ideologische Auseinandersetzung entwickelt, die es ermöglicht hat, Maskenpflicht ohne Beweise einzuführen. Sie gipfelt in der Verpflichtung zum Tragen von FFP2 Masken in Österreich beim Einkaufen im Supermarkt.

Den Vor-Pandemie-Status der Wissenschaft war, dass es keine Beweise für die Nützlichkeit von Masken in der Gesellschaft gibt. Deshalb konnte man sich in Australien beim SARS-Cov-1 Ausbruch sogar strafbar machen, wenn man den Nutzen von Masken falsch darstellte.

Am 27. April 2003 berichtete The Sydney Morning Herald:

Einzelhändler, die die Ängste der Bevölkerung vor SARS ausnutzen, indem sie die gesundheitlichen Vorteile von chirurgischen Masken übertreiben, könnten mit Geldstrafen von bis zu 110.000 Dollar belegt werden.

Die Gesundheitsbehörden haben davor gewarnt, dass chirurgische Masken möglicherweise keinen wirksamen Schutz gegen das Virus darstellen.

„Diese Masken sind nur so lange wirksam, wie sie trocken sind“, sagte Professor Yvonne Cossart von der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Universität von Sydney.

„Sobald sie mit der Feuchtigkeit in Ihrem Atem gesättigt sind, hören sie auf, ihre Aufgabe zu erfüllen und geben die Tröpfchen weiter.“

Professor Cossart sagte, dass dies bereits nach 15 oder 20 Minuten der Fall sein kann, wonach die Maske gewechselt werden muss.

Was es seit März 2020 an Studien gegeben hat ist wenig überzeugend. Eine weithin publizierte Beobachtungsstudie der Duke University zeigte beispielsweise, dass in Schulen in North Carolina mit Maskenpflicht nur sehr wenige Infektionen auftraten. Jedoch verfügte die Studie nicht über eine Kontrollgruppe, um Schulen mit und ohne Masken zu vergleichen. Im Vergleich dazu wurde in Schweden bei Kindern und Lehrern, die in ihren Schulen keine Masken verwenden, ebenfalls nur eine geringe Infektionshäufigkeit festgestellt.

Der gesamte Artikel ist auf tkp.at erschienen.