Zulassung der Impfstoffe

Ein Text von Peter F. Mayer

Seit einigen Tagen kursiert eine Information, dass die Zulassung der derzeit in Europa verimpften gentechnischen Präparate nach einem Jahr endet, es keine Anträge auf Verlängerung gebe und daher ab nächsten Jahr keine weiteren Impfungen mehr stattfinden dürften. Deshalb werde jetzt auch so stark Druck zur Impfung gemacht. Da mich immer wieder Anfragen dazu erreichen, veröffentliche ich einfach mal meine Antwort und die Überlegungen dazu.

Es stimmt, dass eine „bedingte Marketing Zulassung“  (zB für Pfizer) zeitlich begrenzt ist. Aber lasst uns 10 Sekunden konzentriert über folgende Tatsachen nachdenken: Die deutsche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat gegen Ende April mit Pfizer einen Vertrag über den Kauf von 900 Millionen Dosen, sowie eine Option für weitere 900 Millionen abgeschlossen. Ihr Ehemann Heiko von der Leyen ist seit 2020 Medizinischer Direktor des amerikanischen biopharmazeutischen Unternehmens Orgenesis Inc., das sich auf die Entwicklung von Zell- und Gentherapien spezialisiert hat.

Gleich danach hat Österreich für die nächsten Jahre den Kauf von 42 Millionen Dosen beschlossen, davon entfallen 35 Mio. auf Pfizer und Biontech, drei Mio. auf Moderna und vier Mio. auf Johnson & Johnson.

Das Ergebnis von 10 Sekunden konzentriert Nachdenken ist, dass Millionen von Dosen gekauft wurden um in den nächsten Jahren verimpft zu werden. Und zwar von der Wiege bis zur Bahre und das mehrmals im Jahr. Deshalb hat etwa der Spiegel gestern berichtet:

„Impfung für Kinder ab fünf Jahren – Biontech legt positive Studienergebnisse vor

Bisher können Menschen in Deutschland erst ab zwölf Jahren gegen Corona geimpft werden. Der Hersteller Biontech hat nun Daten für Jüngere vorgelegt: Die Impfung zeigt bei ihnen eine ähnliche Immunantwort wie bei Erwachsenen.“

Da die Impfung auch bei den ganz kleinen „Probandinnen und Probanden zwischen fünf und elf Jahren sicher und gut verträglich gewesen“ sei, wird ja wohl der Zulassung bei der EMA nichts mehr im Wege stehen.

Aber lasst uns noch weitere 5 Sekunden konzentriert nachdenken. Die im Jahr 2020 bestellte Direktorin der EMA, Frau Emer Cooke, war lange Jahre Chefin der Lobbying Agentur der pharmazeutischen Industrie, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA). Anträge für die Zulassung von Arzneimitteln werden in der Regel nicht veröffentlicht, nur wenn es großes öffentliches Interesse gibt, wird darüber gesprochen. Die laufende Information der „rolling review“, die zur bedingten Zulassung der Präparate führte, war eine PR Aktion der EU Kommission und der EMA.

Ergebnis von fünf Sekunden nachdenken: Nächstes Jahr wird weiter geimpft, falls wir es nicht verhindern.

Der gesamte Artikel ist auf tkp.at erschienen.