Höhere Impfquoten = höhere Inzidenzen

Ein Text von Peter F. Mayer

Impfungen schaffen weder Herdenimmunität noch schützen sie vor Infektion und Weitergabe des Virus. Das haben alle Daten bisher schon vermuten lassen, denn es zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Impfquoten, Covid Fällen und Sterblichkeit. Das wird durch immer mehr Daten erhärtet.

Höhere Impfquoten gehen sogar weltweit einher mit etwas höheren Inzidenzen. In einer im European Journal of Epidemiology veröffentlichten Studie wurden in einer länderübergreifende Analyse COVID-19-Daten ausgewertet, die von Our World in Data zur Verfügung gestellt wurden und ab dem 3. September 2021 verfügbar waren. Überprüft wurden 68 Länder, die die folgenden Kriterien erfüllten:

  • Daten zur zweiten Impfdosis waren verfügbar
  • COVID-19-Falldaten waren verfügbar
  • Bevölkerungsdaten waren verfügbar
  • die letzte Aktualisierung der Daten lag innerhalb von 3 Tagen vor oder am 3. September 2021.

Für die sieben Tage vor dem 3. September 2021 berechneten die Forscher für jedes Land die COVID-19-Fälle pro 1 Million Menschen sowie den Prozentsatz der Bevölkerung, der vollständig geimpft ist.

Die Trendlinie deutet auf einen leicht positiven Zusammenhang hin, d. h. Länder mit einem höheren Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung haben mehr COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner. Bemerkenswert ist, dass Israel mit einem Anteil von über 60 % der Bevölkerung, die vollständig geimpft sind, in diesen 7 Tagen die meisten COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner aufwies.

Das hat jetzt sogar die Gesellschaft für Virologie in einer offiziellen Stellungnahme festgestellt. Die Immunität halte für mindesten ein Jahr, wahrscheinlich aber länger.

Der gesamte Artikel ist auf tkp.at erschienen.